Wer im Büro Wasser für mehrere Personen bereitstellt, kennt den Aufwand rund um Getränkekisten. Das Bestellen, Anliefern lassen, Verstauen und Leergut-Sammeln benötigt viel Zeit und Platz.
Ein Wasserfilter im Büro nutzt einen anderen Weg. Das Wasser kommt direkt aus der Leitung und wird dort gefiltert, wo es getrunken wird. Das spart Wege und schafft eine feste Wasserquelle für den Arbeitstag, für Besprechungen sowie für Tee und Kaffee.

Leitungswasser als gute Grundlage im Büro
Trinkwasser besitzt in Deutschland eine sehr hohe Qualität und wird engmaschig kontrolliert. Im Büro ist damit bereits eine verlässliche Grundlage vorhanden. Je nach eingesetzter Filtertechnik lässt sich das Leitungswasser anschließend geschmacklich verbessern. Auch Kalk, Geruchs- und Geschmacksstoffe sowie weitere Stoffgruppen können reduziert werden.
Eine Rolle spielt außerdem die Hausinstallation. Hat das Wasser mehrere Stunden in der Leitung gestanden, sollte es kurz ablaufen. Das Umweltbundesamt rät, zu warten, bis es merklich kühler wird. Im Büro betrifft das häufig den frühen Morgen oder den ersten Arbeitstag nach dem Wochenende.
Nachhaltiger trinken beginnt beim Transport
Trinkwasser aus der Leitung schont die Umweltbilanz. Abgefülltes und transportiertes Wasser verursacht dagegen deutlich mehr Emissionen. Bei Flaschenwasser kommen Verpackung, Logistik und Lagerung hinzu. Das Umweltbundesamt gibt an, dass Leitungswasser weniger als ein Prozent der Umweltbelastungen von Mineralwasser verursacht.
Gerade im Büro summiert sich der Verbrauch. Aus einigen Flaschen am Tag werden über Monate viele Kisten und Lieferfahrten. Wer stattdessen wiederverwendbare Gläser, Karaffen oder Trinkflaschen mit gefiltertem Leitungswasser füllt, reduziert diesen Aufwand direkt am Arbeitsplatz.
Wasserfilter arbeiten mit austauschbaren Komponenten wie Kartuschen oder Kalkpads. Nur diese Filterelemente werden regelmäßig ersetzt. Die Gehäuse und Behälter bleiben langfristig in Gebrauch.
Die Standfilter von LOTUS VITA benötigen für die Filtration weder Strom noch einen festen Wasseranschluss. Das Wasser fließt allein durch die Schwerkraft durch das Filtersystem. Dadurch kann ein Standgerät beispielsweise in der Büroküche oder in einem gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsbereich stehen.

Welche Größe passt zum Büro?
Bei wenigen Personen reicht häufig eine Filterkanne. Sie lässt sich einfach nachfüllen und kann auch direkt auf einem Besprechungstisch stehen. LOTUS VITA bietet mit ENYA, ENYA GOLD, TOYA, KATARA, LOTUS, FAMILY und ESPRIT verschiedene Modelle an. Je nach Kanne stehen etwa 1,3 bis 1,7 Liter gefiltertes Wasser zur Verfügung.
Wo viele Personen auf dieselbe Wasserquelle zugreifen, ist ein größerer Vorrat angenehmer. Hier ist der Einsatz von Standfiltern sinnvoll.
Der KIARA-Standfilter hält vier Liter Filterwasser bereit. Der KAITO MINI fünf Liter, der KAITO acht Liter und der KENDRA neun Liter.
Die Mitarbeiterzahl ist nur ein erster Richtwert. Ausschlaggebend ist, wie viel tatsächlich getrunken wird. Drei Personen mit hohem Wasserbedarf können mehr verbrauchen als sechs Personen mit gelegentlicher Nutzung.
Auch Gäste, Besprechungen sowie Kaffee- und Teekonsum verändern den Bedarf. Aussagekräftiger ist deshalb die Wassermenge, die an einem typischen Arbeitstag tatsächlich verbraucht wird.
Dazu kommt die Filtergeschwindigkeit. Wird morgens viel Wasser auf einmal entnommen, sollte der Vorrat zum weiteren Tagesablauf passen. Ein kurzer Weg zum Wasserhahn erleichtert außerdem das Nachfüllen.
NATURA PLUS®, VITA PLUS® und Lotus FONTANA®
Neben Größe und Bauform unterscheidet sich bei LOTUS VITA auch die Filtration. Die aktuellen Geräte arbeiten je nach Modell mit NATURA PLUS®, VITA PLUS® oder Lotus FONTANA®.
NATURA PLUS® kommt in Filterkannen und im KIARA zum Einsatz. Die mehrstufige Filtration kombiniert unter anderem Aktivkohle und Ionenaustauscher mit einer anschließenden Mineralisierung. Ein Kalkfilterpad ergänzt das System. Die Filterzeit beträgt etwa fünf Minuten pro Liter. Das passt gut zu regelmäßigem Nachfüllen im Büro.
Bei VITA PLUS® kommt ein Keramik-Vorfilter hinzu. Er befindet sich am Anfang des Filterwegs und hält Sedimente, Rost, Schwebstoffe und größere Mikroplastik-Partikel mechanisch zurück. Anschließend folgt die weitere Filtration. VITA PLUS® kann im KIARA sowie allen Filterkannen, außer der ESPRIT verwendet werden.
KAITO MINI, KAITO und KENDRA gehören zur Lotus FONTANA® Serie. Auch hier beginnt der Filterweg mit einem Keramikfilter. Danach fließt das Wasser durch die jeweilige FONTANA® Filterkartusche. Für unterschiedliche Anforderungen an die Wasseraufbereitung stehen innerhalb dieser Serie verschiedene Kartuschen zur Verfügung.

Gefiltertes Wasser als feste Büro-Routine
Im täglichen Betrieb braucht ein Wasserfilter vor allem eine einfache Routine. Behälter werden regelmäßig gereinigt, Filterelemente zum vorgesehenen Zeitpunkt gewechselt und das Gerät wird rechtzeitig nachgefüllt. Bei größeren Teams kann eine feste Zuständigkeit dabei helfen.
Ist die passende Größe gefunden, gestaltet sich die Wasserversorgung im Büro spürbar einfacher und komfortabler. Der Gang zur Wasserkiste entfällt zunehmend, während das vorhandene Leitungswasser direkt dort genutzt wird, wo es gebraucht wird. Genau darin liegt der praktische und nachhaltige Nutzen eines Wasserfilters im Büro.



