Eine Gemüsebrühe köchelt auf dem Herd. Karotten, Sellerie und frische Kräuter geben nach und nach ihre Aromen an das Wasser ab. Wie die Brühe am Ende schmeckt, hängt dabei auch von der Beschaffenheit des Kochwassers ab.
Gerade bei milden Gerichten können dessen Mineralstoffgehalt und Eigengeschmack einen Einfluss haben. Gefiltertes Wasser bietet die Möglichkeit, die Zusammensetzung des Wassers gezielt zu verändern. Ebenso werden kalkhaltige Rückstände beim Kochen reduziert.

Welchen Einfluss hat Wasser auf den Geschmack unserer Speisen?
Leitungswasser enthält je nach Region unterschiedliche Mengen an Calcium und Magnesium. Diese Mineralstoffe bestimmen die Wasserhärte. Bei höheren Konzentrationen entstehen beim Erhitzen häufig weiße Kalkablagerungen im Kochtopf oder Wasserkocher.
Auch geschmacklich gibt es regionale Unterschiede. Neben Mineralstoffen können weitere Bestandteile, beispielsweise Chlor aus der Trinkwasseraufbereitung, den Geruch und Geschmack des Wassers beeinflussen.
Bei kräftig gewürzten Eintöpfen oder Saucen stehen meist die Aromen der Zutaten im Vordergrund. In einer milden Gemüsebrühe können geschmackliche Eigenheiten des Wassers dagegen deutlicher auffallen.
Dabei besitzt deutsches Leitungswasser in der Regel eine sehr gute Qualität. Die zusätzliche Filterung dient beim Kochen daher vor allem dazu, bestimmte Geschmacksstoffe oder den Mineralstoffgehalt gezielt zu verändern. Je nach Zusammensetzung des Leitungswassers kann dies eine sinnvolle Ergänzung für die tägliche Zubereitung sein.
Diese Gerichte können von gefiltertem Wasser profitieren
Besonders interessant ist die Wasserbeschaffenheit bei Gerichten, die viel Garflüssigkeit aufnehmen. Auch bei Speisen, bei denen das Kochwasser Bestandteil des fertigen Gerichts bleibt, kann sie den Geschmack beeinflussen.
- Suppen und Gemüsebrühen: Beim langsamen Köcheln geben Lauch, Karotten, Sellerie und Kräuter ihre Aromen an die Flüssigkeit ab. Da die Brühe die geschmackliche Grundlage bildet, kann sich ein Vergleich mit gefiltertem Wasser lohnen. Besonders bei milden Rezepten lassen sich mögliche Unterschiede gut wahrnehmen.
- Reis und Risotto: Reiskörner nehmen während des Garens einen großen Teil des Wassers auf. Die Mineralstoffzusammensetzung kann dabei Einfluss auf das Garverhalten haben. Für ein cremiges Risotto oder lockeren Reis kommt es vor allem auf die richtige Reissorte an. Auch die Wassermenge und die Garzeit beeinflussen die Konsistenz.
- Bohnen, Linsen und Kichererbsen: Bei getrockneten Hülsenfrüchten beeinflusst die Wasserhärte auch die Konsistenz. Calcium und Magnesium können die Zellstruktur stabilisieren, sodass die Hülsenfrüchte länger brauchen, um weich zu werden. Wasser mit geringerem Härtegrad kann den Garprozess erleichtern. Das vorherige Einweichen unterstützt zusätzlich eine gleichmäßige Zubereitung.
- Kartoffeln und Pasta: Hier liegt der Vorteil von kalkärmerem Wasser vor allem bei der Pflege Ihrer Kochutensilien. Beim Erhitzen können sich Kalkrückstände an den Topfwänden absetzen. Wasser mit geringerem Kalkgehalt verringert diese Ablagerungen und erleichtert die Reinigung nach dem Kochen.

Ein Geschmackstest für Ihre Küche
Ob Sie den Einfluss gefilterten Wassers beim Kochen tatsächlich schmecken, können Sie mit einem einfachen Vergleich herausfinden.
Bereiten Sie dafür zwei Portionen einer milden Gemüsebrühe mit denselben Zutaten und identischen Mengen zu. Verwenden Sie für die erste Portion gewöhnliches Leitungswasser und für die zweite gefiltertes Wasser.
Probieren Sie beide Brühen anschließend bei gleicher Temperatur. Achten Sie auf das Aroma, das Mundgefühl und darauf, welche Variante Ihnen persönlich besser schmeckt.
Je nach Wasserbeschaffenheit können sich feine geschmackliche Unterschiede zeigen. Bei Leitungswasser mit einem bereits angenehmen Eigengeschmack fallen diese möglicherweise gering aus. Wenn Sie gerne frisch kochen und den Eigengeschmack Ihrer Zutaten schätzen, lohnt sich dieser Vergleich.
Wasser filtern mit LOTUS VITA
Die Wasserfilter von LOTUS VITA lassen sich einfach in den Küchenalltag integrieren. Sie füllen das Leitungswasser oben in den Einfülltank. Von dort fließt es langsam durch mehrere Filterschichten in den Vorratsbehälter. Dieser Vorgang ist dem natürlichen Lauf eines Gebirgsbaches nachempfunden.
Die einzelnen Filterstufen übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Aktivkohle kann beispielsweise Geruchs- und Geschmacksstoffe wie Chlor reduzieren. Ionenaustauscher verringern den Gehalt kalkbildender Mineralstoffe.
Ergänzend nutzt die PiVitalis®-Technologie spezielle Mineralkeramiken, die dem gefilterten Wasser wieder Mineralstoffe zuführen. Der verbleibende Härtegrad hängt vom Ausgangswasser und den eingesetzten Filtermedien ab.
Für kleinere Wassermengen bieten sich zum Beispiel die Glasfilterkannen ENYA UND TOYA an. Sie fassen 1,4 Liter gefiltertes Wasser und lassen sich bequem auf der Küchenarbeitsplatte abstellen. Ob für Reis, Gemüsebrühe oder den täglichen Tee: Die Kanne liefert Ihnen gefiltertes Wasser direkt in Ihrer Küche.
Wenn Sie täglich größere Wassermengen benötigen, bietet der KENDRA Standfilter mit seinem neun Liter fassenden Vorratsbehälter reichlich Platz. So steht Ihnen auch für große Suppentöpfe und herzhafte Eintöpfe genügend gefiltertes Wasser zur Verfügung. Besonders praktisch, wenn Sie für mehrere Personen kochen.
Beachten Sie bei beiden Systemen die Empfehlungen zur täglichen Nutzung, zur Reinigung und zum Filterwechsel. Besonders beim KENDRA Standfilter empfiehlt LOTUS VITA einen täglichen Wasserdurchlauf von mindestens sechs Litern.
Beim Kochen zählt am Ende vor allem Ihr persönlicher Geschmack. Je nach Zusammensetzung Ihres Leitungswassers kann gefiltertes Wasser eine interessante Ergänzung sein. Probieren Sie aus, welche Variante Ihnen bei Ihren Lieblingsgerichten besser schmeckt.




