Manche Katzen trinken lieber am Wasserhahn als aus ihrem Napf. Hunde steuern nach einem ausgiebigen Spaziergang oft direkt ihre Wasserschüssel an. So unterschiedlich ihre Gewohnheiten sind: Frisches Trinkwasser gehört für unsere Haustiere jeden Tag dazu.
Während wir bei unserem Trinkwasser auf Geschmack und Qualität achten, füllen wir den Wassernapf meist einfach mit Leitungswasser. Doch welches Wasser eignet sich für unsere Haustiere? Und wann ist gefiltertes Wasser für Haustiere eine interessante Ergänzung?

Welches Wasser eignet sich für unsere Haustiere?
In Deutschland können wir unseren Haustieren in der Regel Leitungswasser anbieten. Es unterliegt strengen gesetzlichen Kontrollen und eignet sich bei einwandfreier Qualität auch gut für unsere Haustiere.
Eine Alternative ist stilles Mineralwasser. Dessen Mineralstoffgehalt unterscheidet sich jedoch je nach Sorte. Für gesunde Haustiere ist Wasser aus der Leitung meist ausreichend.
Auch die Wasserhärte spielt bei der Auswahl eine Rolle. Sie beschreibt, wie viel Calcium und Magnesium im Wasser enthalten sind. Hartes Leitungswasser ist für gesunde Haustiere in der Regel unproblematisch.
Bei Tieren mit Erkrankungen der Nieren oder Harnwege können besondere Anforderungen gelten. In solchen Fällen sollten wir die geeignete Wasser- und Mineralstoffversorgung mit der Tierarztpraxis abstimmen.
Entscheidend bleibt der Zugang zu hochwertigem und hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.
Was verändert sich durch gefiltertes Wasser?
Unsere Haustiere können Unterschiede in Geruch und Geschmack wahrnehmen. Manche sind bei ihrem Wasser besonders wählerisch. Deshalb kann es interessant sein, neben Leitungswasser einmal eine gefilterte Variante anzubieten. Ob sie besser ankommt, lässt sich nur am eigenen Tier beobachten.
Wasserfilter verändern je nach Technik bestimmte Eigenschaften des Leitungswassers. Aktivkohle kann ausgewählte Geruchs- und Geschmacksstoffe binden. Ionenaustauscher dienen unter anderem dazu, den Kalkgehalt zu reduzieren.
Je nach Filterverfahren verändert sich dadurch auch die Zusammensetzung des Trinkwassers. Wie stark diese Veränderungen ausfallen, hängt vom verwendeten System und der ursprünglichen Wasserqualität ab.
Ob unser Haustier einen Unterschied bemerkt, können wir zu Hause ausprobieren.
Ein einfacher Vergleich zu Hause:
Wir stellen zwei gleichartige, saubere und für unser Tier geeignete Näpfe bereit. Einen füllen wir mit frischem Leitungswasser, den anderen mit gefiltertem Wasser. Dann beobachten wir, welchen Napf unser Haustier bevorzugt. Tauschen wir die Standorte gelegentlich, erkennen wir besser, ob das Wasser oder der Platz den Unterschied macht.

Wie können wir unsere Haustiere zum Trinken anregen?
Gerade Katzen haben oft eigene Vorstellungen davon, wo und wie sie trinken möchten. Einige bevorzugen einen Napf, andere interessieren sich für fließendes Wasser. Manche Katzen mögen breite, flache Näpfe, bei denen ihre Schnurrhaare den Rand kaum berühren. Andere nehmen einen Trinkbrunnen gerne an.
Auch der Standort der Trinkstelle ist wichtig. Viele Katzen bevorzugen ruhige Plätze mit Abstand zu Futter und Katzentoilette. Mehrere Trinkstellen bieten zusätzliche Auswahl.
Kaninchen trinken häufig gerne aus einem schweren, standfesten Keramiknapf. So können sie eine natürliche Trinkhaltung einnehmen.
Für Hamster eignen sich flache, stabile Keramiknäpfe. Diese sind meist besser als Nippeltränken. Die Näpfe sollten so stehen, dass möglichst wenig Einstreu hineingelangt.
Hunde benötigen besonders nach Bewegung und bei Wärme ausreichend sauberes Wasser. Wie viel unsere Haustiere trinken, hängt außerdem von ihrer Ernährung ab. Nassfutter enthält bereits einen hohen Wasseranteil. Tiere, die überwiegend Trockenfutter fressen, decken ihren Wasserbedarf stärker über das Trinken.
Es lohnt sich, die Trinkgewohnheiten unserer Haustiere im Alltag zu beobachten. So erkennen wir besser, welche Trinkstellen angenommen werden.
Worauf sollten wir beim Trinkwasser im Alltag achten?
Wie viel Wasser benötigt unser Haustier eigentlich? Als grober Richtwert für Hunde und Katzen gelten täglich etwa 50 bis 60 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Die Flüssigkeit aus dem Futter zählt dabei mit. Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem von Bewegung, Ernährung und Temperaturen ab.
Wasser mit Zimmertemperatur ist eine gute Wahl. Für eine gute Trinkwasser-Versorgung spielt auch die Sauberkeit der Wassernäpfe und Trinkbrunnen eine Rolle.
Wir sollten das Trinkwasser täglich erneuern und die Näpfe/Trinkbrunnen regelmäßig gründlich reinigen. Denn Futterreste, Speichel und Verschmutzungen können sich im Wasser ansammeln. Materialien wie Edelstahl, Glas oder Keramik lassen sich besonders gut reinigen.
Vor allem an warmen Tagen empfiehlt es sich, das Wasser häufiger zu wechseln. Die Trinkstellen sollten ebenfalls vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Auch unterwegs gehört Wasser dazu. Eine Trinkflasche und ein geeigneter Napf sind vor allem bei längeren Spaziergängen mit dem Hund praktisch.
Verändert sich das Trinkverhalten plötzlich deutlich, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll. Sowohl ungewöhnlich starker Durst als auch eine auffallend geringe Wasseraufnahme können auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen.

Gefiltertes Wasser für Haustiere mit LOTUS VITA
Wer zu Hause bereits Wasser filtert, kann damit auch den Napf seines Haustieres füllen. Voraussetzung sind geeignetes Ausgangswasser und ein gut gepflegtes Filtersystem.
LOTUS VITA bietet Filterkannen und Standfilter in verschiedenen Größen an. Die Systeme kombinieren unter anderem Aktivkohle und Ionenaustauscher. In jeder LOTUS VITA Filterkartusche kommt außerdem die PiVitalis® Technologie zum Einsatz. Ihre Mineralkeramiken geben Mineralstoffe an das Wasser ab und beeinflussen den Geschmack.
Je nach Modell ergänzen weitere Stufen die Filtration. Keramikfilter halten beispielsweise Schwebstoffe und Rostpartikel zurück, je nach Partikelgröße auch Mikroplastik. Eine UF-Membran mit 0,2 Mikrometern Porengröße ermöglicht bei geeigneten Systemen eine noch feinere mechanische Filtration.
Auch die Größe des Filters lässt sich an den Haushalt anpassen. Wer einen großen Hund oder mehrere Haustiere hat, kann einen größeren Wasservorrat gut gebrauchen. Der KAITO Standfilter hält bis zu 8 Liter gefiltertes Wasser bereit. Für Katzen, Kleintiere oder Hunde mit wenig Bedarf ist die handliche ENYA Filterkanne eine gute Wahl.
Wichtig bleiben die empfohlenen Pflegehinweise und der Filterwechsel. Das gefilterte Wasser sollte ebenso frisch angeboten werden wie normales Leitungswasser.
So lässt sich gefiltertes Wasser für Haustiere in den Alltag integrieren. Welche Variante unsere Tiere bevorzugen, können wir selbst beobachten. Vielleicht entdecken wir dabei eine neue Vorliebe unseres Haustieres.




